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ANJA MEERSCHIFF

Kritische Analyse des Sekundärtextes "Das Unheimliche an der Realität und die Realität des Unheimlichen" von Georg Christoph Tholen

Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann ist ein literarisches Werk, zu dem es eine Fülle an vorgeblich wissenschaftlicher Sekundärliteratur gibt. Der Text wurde auf die unterschiedlichste Weise von diversen Literaturwissenschaften untersucht und interpretiert. Doch wie wissenschaftlich haltbar sind diese Theorien und Ansätze tatsächlich? Viele dieser Arbeiten enthalten nicht den kognitiven Wert, welchen sie für sich beanspruchen. Deshalb hat es sich die kognitive Hermeneutik auch zur Aufgabe gemacht die wissenschaftliche Haltbarkeit von Sekundärliteratur zu prüfen.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem Sekundärtext zu E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann, welcher eine psychoanalytische Interpretationstheorie vertritt. Er heißt "Das Unheimliche an der Realität und die Realität des Unheimlichen" und wurde von Georg Christoph Tholen verfasst. Tholen stützt sich in seiner Arbeit hauptsächlich auf Freuds Analyse des Sandmanns.

In dem Beitrag wird Tholens Interpretation von E.T.A. Hoffmanns Werk kritisch auf seine Wissenschaftlichkeit untersucht. Dabei kommt das Analyseverfahren für Sekundärtexte der kognitiven Hermeneutik zur Anwendung. Ziel der Analyse ist es, die kognitiven Defizite in Tholens Thesen herauszustellen.

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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum:
    11/2010
  • Sektion:
    Methodenforschung
    Kognitive Hermeneutik
  • Textart:
    Hausarbeit Erweiterungsseminar
  • Seminarinfo:
    Modelle der Textarbeit

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