Über uns
Die wissenschaftliche Online-Publikation Mythos-Magazin wird getragen vom Interdisziplinären Studien- und Forschungsschwerpunkt Mythos, Ideologie und Methoden an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der von Prof. Dr. Peter Tepe (Germanistik/Philosophie) geleitet wird.
Das Mythos-Magazin wird herausgegeben von Prof. Dr. Peter Tepe und dient hauptsächlich als Publikationsforum für herausragende Semester- und Examensarbeiten, die am Studienschwerpunkt in den Fächern Germanistik und Philosophie entstanden sind. Es steht aber auch Studierenden und Wissenschaftlern aus anderen Fächern und von außerhalb offen, die Beiträge zu den drei Forschungsbereichen leisten.
Darüber hinaus wurde das Mythos-Magazin im Dezember 2009 um den Bereich Erklärende Hermeneutik/Explanatory Hermeneutics, das Publikationsforum der gleichnamigen Gruppe, erweitert. Mehr ...
Die Sektionen
Alle im Mythos-Magazin veröffentlichten Beiträge sind einer der angegebenen Sektionen zugeordnet. Das schließt nicht aus, dass es Berührungspunkte mit einem der anderen Bereiche gibt.
- Die Sektion Mythosforschung enthält Arbeiten einerseits zur künstlerischen, vor allem zur literarischen Verarbeitung von mythischen Erzählungen und mythischen Vorstellungskomplexen, andererseits aber auch z.B. zu Phänomenen der Populärkultur, die eine Mythisierung erfahren haben.
Einige Beiträge befassen sich mit der Erforschung sogenannter politischer Mythen; hier wird zur speziellen Kennzeichnung das Stichwort Politische Mythen verwendet. Arbeiten aus dem Bereich Mythos und Werbung werden mit der speziellen Kennzeichnung Werbungsanalyse versehen. - In der Sektion Ideologieforschung werden Texte veröffentlicht, die sich einerseits mit den kritischen Stichworten Theorie der Illusionen und Ideologiekritik beschreiben lassen und die andererseits der wertneutralen Erforschung der Überzeugungssysteme zugeordnet werden können; im letzteren Fall wird zur speziellen Kennzeichnung der Beiträge das Stichwort Weltanschauungsanalyse benutzt. Eine weitere spezielle Kennzeichnung weist auf den Bereich Feindbildtheorie hin.
- Die Sektion Methodenforschung stellt kein Sammelbecken für literaturtheoretische und methodologische Orientierungen aller Art dar, sie ist vielmehr reserviert für Beiträge, die der von Peter Tepe entwickelten Literaturtheorie – der kognitiven Hermeneutik – und der zugehörigen Methodologie verpflichtet sind. Diese Arbeiten sind entweder theoretischer oder aber praktisch-interpretatorischer Natur; hierfür wird die spezielle Kennzeichnung Kognitive Hermeneutik eingesetzt. Der Sektion Methodenforschung wurde auch die umfangreiche Materialsammlung zugeordnet, die einige Jahre lang als Grundlage der zweiteiligen Vorlesung Literaturtheorien/Methoden der Textarbeit diente; seit dem Jahr 2007/08 wird nur noch – in jedem Wintersemester – eine einteilige Vorlesung angeboten.
Printpublikationen
Das Mythos-Magazin ergänzt unsere Zeitschrift Mythos. Fächerübergreifendes Forum für Mythosforschung (früher: Mythologica), die im Verlag Königshausen & Neumann erscheint.
Dass Studierenden und Examinierten die Möglichkeit eröffnet wird, wissenschaftliche Texte zu veröffentlichen, hat im Schwerpunkt Mythos, Ideologie und Methoden eine längere Tradition, wie die folgenden Buchveröffentlichungen zeigen:
- P. Tepe/C. Gerhardus (Hg.):
Literaturwissenschaftliche Mythosforschung. Düsseldorfer Projekte. Essen 1996. - P. Tepe/A. Thörner (Hg.):
Arbeiten aus dem Schwerpunkt Mythos/Ideologie I. Essen 1999. - Darüber hinaus sind in den Zeitschriften Mythologica und Mythos weitere Arbeiten dieser Art erschienen.
Pressestimmen
Seit Launch des Mythos-Magazins zum Wintersemester 2007 wurde bereits mehrfach über uns in der Presse berichtet. Fast alle Artikel sind als PDF-Datei verfügbar, das Radio-Interview liegt als Audiodatei vor:
Mythos im Netz.
"Drei Fliegen mit einer Klappe schlägt das Online-Magazin Mythos der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf: In der fächerübergreifenden Publikation des Forschungsschwerpunkts Mythologie, Ideologie und Methoden können Studenten ihre wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichen."
Pro Campus-Presse Nr. 28, Dezember 2007
Was ist dran am Mythos Marilyn?
"An der Uni erscheint das erste Online-Magazin mit verständlichen, spannenden, wissenschaftlichen Artikeln."
Neue Rhein Zeitung vom 14.11.2007
Der Westen. Das Portal der WAZ Mediengruppe: Artikel im Online-Archiv
Mythos – Das Magazin
"An der Heinrich-Heine-Universität gibt es ein neues Online-Magazin. Es bringt spannende und gut verständliche wissenschaftliche Arbeiten – von Pelé bis Pop."
Rheinische Post vom 31.10.2007
"Gerüche in Kultur und Literatur: eine philologische Spurensuche"
Der Artikel bezieht sich auf den Beitrag Gerüche in Kultur und Literatur von Stephanie Schulz.
Magazin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 3/2009, S. 16-18
"Die Nase voll – Hintergrund Geruchs-Geschichte"
Der Artikel bezieht sich auf den Beitrag Gerüche in Kultur und Literatur von Stephanie Schulz. [Zurzeit nur im Print vorhanden.]
Neue Rhein Zeitung vom 23.12.2010
Mythos 2.0: Elvis, Monroe, Donald Duck
"Im Online-Magazin Mythos des Literaturprofessors Peter Tepe kommen Studierende und Wissenschaftler Mythen und Legenden auf die Spur"
Neue Rhein Zeitung vom 09.03.2011
Der Westen. Das Portal der WAZ Mediengruppe: Artikel im Online-Archiv
Den Mythen auf den Grund gehen
Christine Rothkoegel im Interview mit Peter Tepe.
Hochschulradio Düsseldorf vom 16.03.2011
[.mp3-Audiodatei, Spieldauer: 7:24 min, 10.406 KB]
Mythos- und Ideologien erforschen
"Was ist Mythosforschung? [...] In literaturwissenschaftlicher Hinsicht geht es darum, einem Autor auf die Spur zu kommen. Warum hat er bestimmte Stoffe zum Beispiel aus antiken Mythen übernommen? Wie wandelt er das Thema ab? Auch politische Mythen und Mythen in den Medien sind Thema der Forschung. Wie kommt es zur Verehrung von Prominenten oder Politikern?"
Rheinische Post vom 08.06.2011
Warum man Feinde braucht
"Ob Saddam Hussein oder Osama bin Laden, Feindbilder sind in den Medien und der Politik allgegenwärtig. Aber ist der Feind grundsätzlich böse oder wird er nur so dargestellt? Und braucht man Feinde? Die Antwort zeigen Professor Dr. Peter Tepe und Tanja Semlow in ihrer neuen Feindbild-Theorie auf."
RP Online vom 25.07.2011
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