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KRISTINA HARTMEYER

Analyse der Entstehung von kognitiven Frame-Verbindungen bei nominalen Determinativkomposita in politischen Reden: Eine vergleichende Studie

In dieser Arbeit wird mithilfe von verschiedenen Determinativkomposita untersucht, welcher Bestandteil der nominalen Wortzusammensetzung für die Bedeutungs-, genauer gesagt die Assoziationsebene zuständig ist. Linguisten wie Alexander Onysko bezeichnen diese Art von Komposita als rechtsköpfig, da das rechte Determinatum das Grundelement der Zusammensetzung ist und das vordere, linke Determinans das Kompositum lediglich näher beschreibt. Kritiker wie Butnariu und Veale weisen darauf hin, dass Komposita komplexen Bedeutungsebenen unterliegen, dessen Verständnis abhängig vom kulturellen Wissen und der kontextuellen Verwendung sind, sodass Komposita nicht generell als rechtsköpfig beschrieben werden können. Dies wird anhand einer Umfrage-Studie gezeigt, bei der Komposita aus der Rede des ehemaligen US-Präsident Barack Obama zur Bekämpfung des IS verwendet werden, die daher einen eindeutigen Kriegsbezug ausweisen. Ergebnis ist, dass ein Großteil der Partizipanten der linken Seite des Kompositums mehr Bedeutung und Assoziation zuschreibt, also beispielsweise Kampf- eher mit dem Kompositum Kampfeinsatz in Verbindung bringen als die rechtsköpfige Basis -einsatz.


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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum
    01/2019
  • Bereich/Sektion/Forum
    Ideologieforschung
    Politisches Framing
    Studentisches Forum

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