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JURI WIRZ

Konzeptuelle Metaphern in den Flugblättern der Widerstandsbewegung "Die Weiße Rose"

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der studentischen Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose", deren Mitglieder durch das nationalsozialistische Regime ermordet wurden. Zu den bekanntesten Gesichtern dieser Gruppe aus München zählen bis heute die Geschwister Hans und Sophie Scholl. Zunächst wird die Widerstandsaktion erläutert und mögliche Motive für den Widerstand aufgeführt. Da die Gruppe mit insgesamt sechs Flugblättern zum passiven Widerstand gegen das NS-Regime in der deutschen Bevölkerung aufgerufen hat, wird auch die Textsorte des Flugblattes genauer betrachtet und herausgearbeitet, welche Ursprünge und Bedeutung diese Textsorte besitzt. "Die Weiße Rose" hat sich in diesen Flugblättern allein dem geschriebenen Wort bedient. Aus diesem Grund werden die sechs Flugblätter mit Hilfe der konzeptuellen Metapherntheorie nach George Lakoff und Mark Johnson (Leben in Metaphern 2011; Originalausgabe: Metaphors We Live By 1980, 2003) textanalytisch untersucht. In einem ersten Schritt wird zunächst die konzeptuelle Metapherntheorie erläutert und die verschiedenen Metaphern herausgearbeitet. Anschließend werden die Fragen, welche Wirkung der Gebrauch bestimmter Metaphern auf die Rezipienten gehabt haben könnte und welche Intention die Widerstandsgruppe damit verfolgte, beantwortet.


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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum
    01/2019
  • Bereich/Sektion/Forum
    Ideologieforschung
    Politisches Framing
    Studentisches Forum

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