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KERSTIN VERHEYDEN

James Bond 007 – Ein Schema und seine Variationen

Sein Name ist Bond. James Bond. Der Film-Spion mit der Lizenz zum Töten hat sich seit nunmehr über 40 Jahren und 20 offiziellen Filmen fest in unserem kulturellen Weltbild etabliert. Mit seinem Namen verbinden die Zuschauer Action, Spannung, Spaß, einen luxuriösen und nicht zuletzt erotischen Leinwand-Lebenswandel. James Bond, Agent seiner Majestät, Verteidiger Großbritanniens (und der gesamten Welt) vor meist größenwahnsinnigen Kriminellen, ist einer der erfolgreichsten Exporte der britischen Filmwirtschaft; mindestens ein Drittel der Weltbevölkerung hat schon einmal einen "Bond" gesehen.

Die Erfolgsgeschichte dieses Spions beginnt allerdings mit der literarischen Vorlage – den James Bond-Büchern von Ian Fleming. Von 1953 bis 1966 wurden jährlich die Spionagegeschichten um seinen einsatzfreudigen Helden veröffentlicht – immer umstritten, aber mit stetig steigendem Erfolg. Fleming war es, der dem Erfolg der Filme die geeignete Grundlage schaffte. Er kreierte ein Schema, nach dem sich auch die anderen medialen Verwertungen Bonds richten konnten. Und sie taten es erfolgreich. So gab es unter anderem James Bond-Hörspiele, Radiosendungen und Comics; seit Mitte der 60er Jahre ebenfalls diverse Merchandising-Produkte und vor allen Dingen natürlich die Bond-Filme.

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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum:
    10/2007
  • Sektion:
    Mythosforschung
  • Textart:
    Examensarbeit

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