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CARINA BÖTTCHER

Engel in Literatur, Film und Werbung

Vorstellungen von Engeln reichen zurück bis in die Antike und sind über das Mittelalter bis in die Neuzeit zu beobachten. Der Engel als christliches Symbolgut erfährt hierbei einen enormen Wandel. So steht dem Traditionsverlust auf kirchlicher Seite eine regelrechte Renaissance des Engels im 20. Jahrhundert entgegen, die durch eine vielfältige Ausprägung des Engelmotivs gekennzeichnete ist.

Den Hauptteil der Arbeit bildet die Veranschaulichung des differenzierten Umgangs mit dem Engelphänomen im 20. Jahrhundert anhand der Bereiche Literatur, Film und Werbung. Die biblische Mythologie von Engeln mit dem Engel als Boten Gottes und Garanten von Schutz dient hierbei als Grundlage. Ausgehend von diesen Vorstellungen wird nach dem Kontrastprinzip dargelegt, wie unterschiedlich das traditionelle Bild der himmlischen Wesen aufgenommen, verfremdet, transformiert und sogar negiert wird. Innerhalb der Literatur wird dies anhand der Duineser Elegien (1912?1922) von Rainer Maria Rilke und Franz Werfels Stern der Ungeborenen (1945) gezeigt. Im Hinblick auf den Film dienen Frank Capras It’s a Wonderful Life (1946) und Wim Wenders Der Himmel über Berlin (1987) als Beispiele. In der Werbung werden folgende Kampagnen exemplarisch untersucht: die Westwerbung – TEST IT., die Werbekampagne der Provinzial sowie ein Werbespot von Philadelphia.

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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum:
    07/2008
  • Sektion:
    Mythosforschung
    Werbungsanalyse
  • Textart:
    Examensarbeit
  • Seminarkontext:
    Mythos in der Werbung

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