Kopfbereich
Navigation
Inhalte

MICHAL SCHOLTYSIK

Basis-Interpretation der Erzählung Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse von Franz Kafka

Welche Rolle kann der Einzelne in einer Gesellschaft überhaupt annehmen? Wie viel Bedeutung hat das Individuum gegenüber dem homogenen Gebilde eines Kollektivs? Diese Fragen scheint sich Franz Kafka bei der Arbeit an seinem Text Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse gestellt zu haben. Als Beispiel für den allem Anschein nach vorprogrammierten Konflikt dient die im Titel genannte Sängerin. Diese versucht innerhalb ihrer Gemeinschaft für sich einen besonderen Status zu erlangen, sie will bewundert und gelobt werden. Mit bewusster Übertreibung wird einerseits die brutale, alltägliche Wirklichkeit geschildert, andererseits wird Josefines Neigung zum Elitären thematisiert. Es handelt sich somit um das Bild des Lebens in ständiger Angst und um den Versuch einer blinden aber notwendigen Generalisierung zu entkommen.

In der vorliegenden Arbeit wird die oben präsentierte Problematik genau diskutiert. Anschließend wird ein Bezug zu anderen Texten Kafkas hergestellt, es werden also die jeweiligen Ähnlichkeiten und Hauptmotive kurz thematisiert. Ist nun der Kampf um die Durchsetzung des eigenen Ichs in den Augen Kafkas von Bedeutung oder muss er im Voraus zum Scheitern verurteilt sein? Das ist die eigentliche, abschließende Frage dieser Arbeit.

[Zum Speichern des gesamten Beitrags als PDF-Dokument (69 KB) klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie "Ziel speichern unter".]


Rechte Spalte

Infos zum Beitrag:

Verwandte Themen:

Sarah Arndt
Basis-Interpretation: Franz Kafka, Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse

Sabrina Fritsche
Basis-Interpretation: Franz Kafka, Der Heizer

Gerrit Schneider
Basis-Interpretation: Franz Kafka, Ein Landarzt

Natalie Urbig
Basis-Interpretation: Franz Kafka, Der Riesenmaulwurf


Fusszeile