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JENS KNIPP

Vom Nutzen und Nachteil der Systemtheorie für die Literaturwissenschaft

Vor der Hinwendung zur eigentlichen Arbeit, der Sichtung und Diskussion der für die Themenstellung einschlägigen Texte, sollen zunächst im Rahmen eines "einleitenden Exkurses" noch einige Gedanken formuliert werden, die sich während der Vorarbeiten und der Lektüre der relevanten Texte eingestellt haben. Zwar verfahren diese Überlegungen weitgehend kursorisch, eher hypothetisch, und können allenfalls formal die legitimierende – aber eben auch: nivellierende – Kraft des "man" (im Heideggerschen Sinne) in Anspruch nehmen, derer sich das streng begriffene wissenschaftliche Arbeiten bedient. Dennoch sollten sie als zur vorliegenden Arbeit gehörend nicht unberücksichtigt bleiben, da sie deren Geltungshorizont grundlegend betreffen. Zudem reizt die spätestens anläßlich einer Abschlußarbeit akute Frage nach den erworbenen Kompetenzen, denen nicht nur das rein philologische Arbeiten zuzurechnen wäre, zu einer – wenngleich randgängigen – Probe aufs Exempel, die nicht mehr als ein Diskussionsangebot sein möchte. Demgemäß gründen sich die folgenden Bemerkungen nicht allein auf rezipierte Texte, sondern implizit wohl zum Teil ebenso auf "empirische Daten" (Diskussionen etc.), gewonnen aus der Eingebundenheit in den akademischen Betrieb.

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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum:
    10/2005
  • Sektion:
    Methodenforschung
    Kognitive Hermeneutik
  • Textart:
    Examensarbeit

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