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NILS RAETTIG

Feindbilder in Computerspielen. Eine exemplarische Untersuchung

Computer- und Konsolenspiele sind längst ein Massenmedium. Umso wichtiger ist es, Potential und Gefahren dieses Mediums zu untersuchen.

Nicht wünschenswert, aber durchaus denkbar ist die Einbettung von Feindbildern in Computerspielen. Sie könnten einerseits auf einer spielerischen Ebene von Bedeutung sein, indem sie Handlung und Spielablauf intensivieren. Andererseits könnte es auch um eine positivistische Verbreitung des jeweiligen Feindbildes über das Spiel selbst hinaus gehen.

Wolfenstein 3D ist ein vergleichsweise altes PC-Spiel, das sich aber nicht zuletzt wegen des Szenarios des zweiten Weltkrieges gut für den Einbau von Feinbildern eignet. Die Arbeit "Feindbilder in Computerspielen" untersucht den Ego-Shooter deshalb exemplarisch daraufhin.

Grundlage ist dabei die Feindbildtheorie von Peter Tepe, der ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Es folgt eine Einführung in die Welt der Computerspiele und die Begründung der Wahl von Wolfenstein 3D. Die konkrete Untersuchung des Spiels widmet sich drei zentralen Bereichen, die auf darin möglicherweise enthaltene Feindbilder untersucht werden. Dabei handelt es sich um die Darstellung der Gegner, um die Texte im Spiel und um den Spielablauf. Nach der Untersuchung steht abschließend vor allem eine mögliche Übertragung ihrer Ergebnisse auf Computerspiele im Allgemeinen im Mittelpunkt.

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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum:
    02/2010
  • Sektion:
    Ideologieforschung
    Feindbildtheorie
  • Textart:
    Seminararbeit
  • Seminarkontext:
    Feindbilder

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