AXEL BÜHLER UND PETER TEPE
Zu Jost Schneiders Kritik am Manifest der Gruppe Erklärende Hermeneutik
Jost Schneiders ausführliche Kritik am Manifest der Gruppe Erklärende Hermeneutik wird in allen Punkten diskutiert und zu entkräften versucht. Sie richtet sich vor allem gegen die Unterscheidung zwischen dem aneignenden und dem kognitiven Textzugang, deren Implikationen und Konsequenzen. Zwischen Schneiders funktionsanalytischer Literaturwissenschaft und der Erklärenden Hermeneutik gibt es aber auch vielfältige Übereinstimmungen. So hält er eine Textarbeit nach Prinzipien empirisch-rationalen Denkens für möglich. Ferner wird Schneiders Modell der Durchsetzung von Literaturtheorie-Methoden-Komplexen diskutiert.
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